KS7: Astrid Hörr-Mann

Zunächst Bauzeichnerin, weitere Berufsausbildung zur Scheibentöpferin und Keramikbildhauerin. Anschließend eigenes Keramik-Atelier, parallel Akt- und Portraitzeichnen. Weiterentwicklung in kunsttherapeutischen Methoden mündete in Ausbildung zur Heilpraktikerin/Psychotherapie. Durchgehend Acrylmalerei. Ab 2010 auch japanische Tuschekunst Hitsuzendo, Ausgangspunkt für das „ENSO-Projekt“. Seit 2014 zudem Silberschmieden und Metall-Objekte. Werkstatt-Atelier in Niedernhausen. Aktuell: Objekte und Assemblagen.

…alles kreist: von der Tusche zum Metall

Der Kreis, ursprünglichstes Symbol in allen Kulturen, allgemeinste Form der Natur,

KS7: Barbara Hänsel

Während meiner beruflichen Tätigkeit als Schauwerbegestalterin (1970-2005), habe ich entdeckt, dass mir insbesondere das bildnerisches Gestalten sehr liegt. Nach jahrelangem Experimentieren mit unterschiedlichen Materialien, entdeckte ich schließlich eine Modelliermasse auf Holzbasis, die meinen Vorstellungen komplett entsprach.

Zunächst sah ich meine künstlerische Arbeit als Hobby, aber mit der Zeit wurde die Nachfrage nach meinen Skulpturen, die ich „Dick-Madame“ taufte, so groß, dass ich ein Kunstgewebe anmeldete. „Dick-Madame“

KS7: Paul Wyss

Seit vielen Jahren malt Paul Wyss einmalige Bilder und kreiert ausdrucksstarke Skulpturen aus Bronze. Beide künstlerischen Tätigkeiten sind ihm gleich wichtig. In der Malerei spielt er mit feinen oder auch kraftvollen Farben. Oft setzt er nur spärliche Zeichen in den Bildraum wie Figurenfragmente, Bäume oder Pflanzen, wobei das Spiel mit dem Licht, mit der Leuchtkraft der Farben wesentlich ist. Für das Aquarellieren hat er eine besondere Begabung. In der letzten Zeit sind zudem interessante Figuren aus Bronze zum Thema Tanz entstanden,

KS7: Peter Mayr

Kunst, was ist so etwas oder was kann das sein? Manhattan von oben? Flugzeugaufnahmen aus der Höhe über Mustern von Grundstücken, Fliegerphotographie von Archäologien, an denen Däniken Spass hätte? Textile, zusammengefaltet wie das Betttuch Christi in Turin? Vernebelte Ingenieurzeichnungen mit Zahnräderspass, aber über fetischhafter Haut konstruiert statt auf keimfreien Bildschirmen?

Sicherlich hat all die Petrmayr-Kunst mit Planungen von Labyrinthen zu tun: wo ja „Labyrinth“ die Berechenbarkeit und die sich der Berechenbarkeit entziehende Unberechenbarkeit unserer Heutewelt zum Bildgedanken hat.

KS7: Silvia Withöft-Foremny (SWF) SWF-Skulpturen

Für die Bildhauerin und Meistergestalterin SWF hat die Haptik einen hohen Stellenwert: „Mein Stein soll nicht nur gesehen, sondern auch gefühlt und erfasst werden.“ Das Ergebnis ihrer direkten Steinbearbeitung sind sehr unterschiedliche Skulpturen, die sowohl freie/abstrakte als auch figürliche Formen aufweisen. Alle ihre Objekte sind handgeschlagene, signierte Unikate.

SWF meint: „Aufgrund meiner langjährigen Berufstätigkeit als Ingenieurin und meines autodidaktischen Werdegangs zur Bildhauerin habe ich sicherlich eine andere Herangehensweise an und Sichtweise auf die Kunst als „gelernte“ Künstler.

KS7: Ingrid Neuhold

Ingrid Neuhold wurde in Wien Österreich geboren und besuchte dort die höheren Schulen. Ihr Studium absolvierte sie an der Akademie der Bildenden Künste und der Universität Wien. An der Akademie bei Professor Matejka-Felden und Professor Boeckl hatte sie auch Kontakt mit der Gruppe der Wiener Schule der Phantastischen Realisten.

Nach dem Studium Unterricht an Gymnasien in Wien und später auch, durch familienbedingte Übersiedlungen, in Deutschland, den USA und Brasilien.

KS7: Heike Drescher

Die Steinskulpturen der Künstlerin Heike Drescher aus Regensburg nehmen den Menschen in seinem Wirken und seinen Gefühlen in den Blick. In ihren Werken drückt sie Erlebtes, Gesehenes und Gehörtes aus, macht die in vielfältigen Begegnungen entstandenen Emotionen sichtbar und greifbar. Mit den reduzierten Formen und Fragmenten, den bewusst rau gelassenen Oberflächen und den zusätzlichen
Materialien erzeugt sie Spannungen und Mehrdeutigkeiten in ihren Figuren und verweist so auf die Vielschichtigkeit unserer Erfahrungswelten.

KS7: Rainer Steinemann

Durch mein Leben und all das was mich beschäftigt, werde ich bei meinem Schaffen inspiriert. HOLZ als Material, gibt mir dazu noch zusätzliche kreative Impulse. Meine Objekte zeichnen sich dadurch aus, dass ich nicht ausschließlich gegen das Holz sondern auch mit dem Holz arbeite. Farbveränderung, Fäulnisstellen, Risse und Sägespuren werden von mir bewusst als belebendes und gestalterisches Element erkannt, verwendet und integriert.

Die Skulpturen haben praktisch immer eine Gemeinsamkeit:

Fein geschliffene Oberflächen wechseln sich mit rauen Sägestellen oder mit fast naturbelassenen Veränderungen ab.