KS7: Iti Janz

Textausschnitt aus einer Laudatio von Thomas Warndorf, Stockach

Es geht immer weiter

iti Janz öffnet sich dem Betrachter, zeigt sich als tief nachdenklich, als empfindlich ebenso wie als stolz und selbstbewusst, immer neugierig und mit dem klaren Gedanken ausgezeichnet, dass es in ihrer Kunst auch dann immer weiter geht, wenn das Leben mal nicht danach ist. Sie ist, mögen ihre Bilder zuweilen noch so zart, so märchenhaft erscheinen, immer eine starke Kämpferin, die ihren Weg sucht und dabei zu künstlerischen Ausdrucksformen gelangt, die ebenso logisch erscheinen wie überraschende Momente bieten.

Skulptur, ob Bronze oder Kunstharz, Kunst am Bau, ihre Malerei, die Graphik, Glasarbeit, Video, das jüngere digitale Werk: iti Janz lässt die Spielarten künstlerischen Ausdrucks nicht nebeneinander herlaufen. Sie vernetzt, sie verbindet, nimmt ältere Arbeiten wieder neu auf, ergänzt, ändert. Letztendlich entsteht ein Gesamtkunstwerk, in dem ältere graphische Arbeiten in digitalisierter Form wieder auftauchen, abstrakte Arbeiten von der Leinwand auf große Acrylplatten wandern, Unikate sich in kleine Druckauflagen wandeln und ebenso umgekehrt innerhalb kleiner Auflagen durch Übermalung wiederum in neue Unikate münden. Skulpturen, die in einer Bemalung erscheinen, die erstaunlich wirkt und zugleich demjenigen, der die Künstlerin und ihr Werk kennt, gänzlich vertraut sind.

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