KS6: Friedhard Meyer

Die Farbräume von Friedhard Meyer sind das Ergebnis farblicher Intuition, weniger das Ergebnis mathematisch-geometrischer Überlegungen, wie in der Konkreten Kunst proklamiert. Was ihn immer fasziniert, wonach er sucht, ist das Geheimnisvolle der Farbe und der Farbempfindung. Diese Bilder vermitteln eine Botschaft, die über das farbig-formale Ereignis des Bildes hinausreicht. Es ist die Erfahrung der Stille, der Einfachheit und der meditativen Versenkung, die diese Farbräume vermitteln. Friedhard Meyer arbeitet bei diesen Bildern in seiner selbstentwickelten Acryl-Nadeltechnik,

KS6: Elke Lindwurm

Malerei verstehe ich als einen vielschichtigen Prozess, dessen Verlauf einer fortwährenden Veränderung unterliegt. Ein Wechselspiel zwischen Aufbruch und Verwerfung und dem Verdichten der bildnerischen Energie zu einem Bild. So entstehen intuitiv Bilder, wobei das Experiment mit Farben und Techniken im Focus steht. Mal Explosion – mal Reduktion. Die Abstraktion ermöglicht mir, in intensiven Dialog mit der ungebundenen Form und der Farbe zu treten. Meine Bilder sollen nicht abbilden,

KS6: Wolfgang Scholz

Neben der Formensprache ist die Materialität ein wichtiger Aspekt meine Arbeiten. Es sind reduzierte Formen, die vermuten lassen, dass der Stein gebogen, gefaltet, verformt wurde. Die Transparenz, die dem Stein scheinbar nicht innewohnt, wird erst durch die Bearbeitung mittels einer massiven Reduktion des Materials freigelegt.

wgscholz@yahoo.de
bildhauer-scholz.de

KS6: Ilka Christof

Mein Schaffensschwerpunkt liegt seit etwa 1995 bei gegenstandslosen Ölgemälden. Vor und nach meinem Studium der Freien Grafik an der HfBK Kassel habe ich figürliche, sehr filigrane Zeichnungen und Radierungen hergestellt mit fantastisch-surrealen Motiven. Außerdem begleitet mich seit der Jugend die Fotografie. Im Gegensatz zu den Zeichnungen erscheinen die Gemälde in spontaner Gestaltung, informellem Duktus und einer tiefen, differenzierten Farbigkeit. Ihnen zugrunde liegt eine alte Technik, mit der die Lasuren der Ölfarbe durch eingelagerte Schichtungen von Eitempera isoliert werden;

KS6: Fabiola Trauner

Geboren am 15.12.1967 und aufgewachsen in Mondsee/Oberösterreich, verschlug es mich 1987 nach der Matura nach Amerika – zu den Indianern, sprichwörtlich. Drei Jahre verbrachte ich in Santa Fe, New Mexico, die Hochburg für „Native American Artists“, und ich durfte diese künstlerische Luft atmen und kreativ werden in Mustern, Formen, Farben als Ausdruck und Darstellung dieser herrlichen, farbenfrohen Landschaft. Auslöser wieder einen Zugang zu meinen kreativen Quellen zu finden,

KS6: Tariel Badelli

Unsere ästhetische Handschrift basiert auf der Kombination der Codes und spezifischen Stile der zeitgenössischen Kunst. Das Thema unserer Kunst bewegt sich zwischen Popästhetik und transzendentaler Umwelt. Die Essenz unserer Arbeit besteht in der Vereinheitlichung von intensiven Farben, substanziellen Objekten und der präzisen Auswahl von Stilen und Techniken. Jeder ausgewählte Stil für jede Arbeit von uns wird sorgfältig studiert und perfekt an das Medium übertragen, so dass die Energie und der Ausdruck gespeichert und von der Öffentlichkeit beobachtet werden können.

KS6: Charles Castro

Ich bin im Jahr 1979 in Santo Domingo geboren, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik. Hier, in meiner Kindheit, liegen die Wurzeln meines künstlerischen Schaffens. So habe ich bereits in meiner Kindheit gemalt bzw. vor allem gezeichnet. Damals griff ich zum Bleistift oder zur Kreide und erschloss mir zeichnend meine Umwelt. Ich wollte Künstler werden. So begann ich mein Studium der Bildenden Künste an der Kunsthochschule in Santo Domingo,

KS6: Sabine Geddert

„SIEHSTE?-DENKSTE!“ Realistische Malerei mal ganz anders Der Mensch nimmt nur das wahr was er erwartet und er erwartet nur das, was er kennt. Das etwas „Sehen“ keineswegs die Wahrnehmung dessen was ist bedeutet, hat Sabine Geddert schon immer fasziniert. „In der Welt die mich umgibt, sind alle Farben und Formen bereits vorhanden -ganz besonders in der Natur- Die Natur als Schatz für die Wahrnehmung hat mich schon immer inspiriert.“ Mich fasziniert das scheinbar realistische,

KS6: Anette Wörner

Anette Wörner ist der Architektur auf der Spur, vor allem den Ereignissen urbaner Landschaften in Berlin, New York, Venedig und andernorts. Daß diese großen und meist bekannten Stadtansichten bereits zur Genüge durchfotografiert sind, ist ihr bekannt. Nicht nur deshalb ist die Wahrnehmung das Ziel ihres fotografischen Sehens, nicht die Dokumentation. Also ein Blick, der den Objekten etwas abgewinnt und zugleich hinzufügt, was die Motive in dieser Dichte und Konzentriertheit nicht aufweisen – Fotografien als ‚poèmes visibles‘

KS6: Christian Walter Neuber

Stolz war man damals darauf, sich Werkzeuge zu schaffen um damit werkeln zu können. Das Bronzebeil bedeutete wirtschaftlichen Vorteil und Macht! Es entstanden keine Höhlenmalereien mehr, sondern Petroglyphen; Ritzungen in den Fels mit Werkzeugen. Ob es nun die Wikinger, die Südtiroler, die Lombarden oder andere waren; Es sind Zeichen der Sesshaftwerdung und der Kulte. Man handelte miteinander und tauschte Erfahrungen aus! Nur im Miteinander konnte nachhaltig Gutes entstehen!