KS7: Elke Boll

Fremd und doch real

Realität beschreibt eine objektiv wahre Aussage. Wirklichkeit, abgeleitet von „wirken“, weist auf ein Handeln einer Person hin. Daher wird eine objektive Realität erst durch das eigene Wissen zur subjektiven Wirklichkeit.

Ich beschäftige mich in diesem Zusammenhang mit der Wahrnehmung verfremdeter Fotografien. Ein Motiv aus Technik oder Natur fragmentiere und collagiere ich digital so, dass Bekanntes und Vertrautes unerwartet und unbegreiflich erscheint.

KS7: Viviane Kahlweiss

Schon als kleines Kind war ich von der Natur und ihrem Lauf der Dinge fasziniert. Diese Faszination wuchs, und ich begann im Jugendalter damit, Tiere und Pflanzen zu fotografieren. Neben dem grossen Interesse für die Natur, war ich auch von der menschlichen Ideenvielfalt begeistert. Somit wollte ich gerne mit meinen Bildern das Denken der Menschen anregen.

Die Möglichkeit zu meinem Projekt ergab sich mit der Maturaarbeit im Jahr 2017.

KS7: Simone Baumann

geboren 1972 in Bern/ CH
Ausbildung zur Goldschmiedin
freie Kunstklasse Bern

Ich lebe mit meiner Familie in der Schweiz in Biel/ Bienne. Dort betreibe ich mit meinem Partner und Ehemann sei 10 Jahren den Kulturbetrieb Eldorado Bar wo wir Regelmässig Konzerte und Ausstellungen veranstalten. Daneben arbeite ich als freischaffende Künstlerin. Malen und Musik, ich möchte auf keines von beidem verzichten! Ich hab über die Jahre in diversen Bands in verschiedenen Positionen gespielt und dadurch mehrere Instrumente gelernt.

KS7: Kai Cramer

In Merseburg 1970 geboren, lernte Kai Cramer zunächst das Kunsthandwerk an der Porzellanmanufaktur Meißen, wo er nach der Ausbildung noch einige Jahre tätig war. Trotz seines späteren Berufswechsels, blieb er seiner Kunst treu und arbeitet seit dem konsequent daran, seine Fertigkeiten weiter auszubauen.

Außer der traditionellen Öl- und Acrylmalerei, experimentiert er auch mit weiteren Maltechniken. Kontraste sind das häufige Thema bei seiner Malerei. Die komplexen ungeordneten Formen ziehen ihn an.

KS7: Ariane Hessenius

Intuitiv und emotional malt Ariane Hessenius vom ersten Pinselstrich bis zum fertigen Werk. Als freiheitsliebende Hanseatin lässt sie die Farben fließen, wie das Wasser der Alster und der Elbe. Ihr bevorzugtes Material ist Acryl, verbunden mit natürlichen Füllstoffen und avantgardistischen Malmitteln, wie Strukturpasten und Modelliergele. Über die realistische Malerei, führte der Weg in eine freie und experimentelle Handschrift, die Anklänge von Wiedererkennbarem transportiert. Ihre Bilder sind ein Abbild der Natur und zweifelsfrei als solche interpretierbar.

KS7: Ruth E. Herzka

Inspiriert von alten jüdischen Textilien aus Polen, Rumänien und Ungarn, arbeite mit deren Motiven und Farben, sowie am Transfer einer spezifischen und unverwechselbaren Atmosphäre. Da meine Vorfahren vorwiegend aus den oben genannten Ländern kommen, arbeite ich über deren persönliche Prägung. Ich gehöre der Second Generation nach der Shoa an. Durch meine Familiengeschichte zieht sich Vertreibung und Entwurzelung wie ein roter Faden.

Die Serie memoires knüpft an sinnliche Erinnerungen an Kleider an,

KS7: Sabine Oecking

Mein Lebensmotto „lebe wild und gefährlich“ drückt sich auch in meinen Bildern aus. Ich liebe es mit Formen und Farben zu spielen. Ich bin neugierig und experimentiere viel.

Seit einigen Jahren beschäftige ich mich mit der Frage „wie malt man Glück“? Was ist eigentlich Glück? Welche Glücksmomente gibt es? Wie kann ich dieses Glücksgefühl festhalten, konservieren, transportieren und dabei dem Betrachter eine positive Atmosphäre vermitteln und eine Lächeln ins Gesicht zaubern.

KS7: Lieselotte Krüger

Nach dem Krieg geboren – und mit Bauhaus und Jugendstil aufgewachsen.
Ich besuchte die Polytechnische Oberschule, dann kam eine technische Ausbildung im Bereich Bau-Architektur und anschließend ein Kunst-Studium in Potsdam. Bei der kreativen Arbeit mit Aquarellfarben fand ich eine Möglichkeit die Natur und ihre Farben in meinen Bildern darzustellen, neu zu sehen und zu verstehen. In verschiedenen Künstler-Workshops habe neue Techniken und Materialien erprobt. Die ausdrucksstarke und farbintensive abstrakte Malerei habe ich erst später für mich entdeckt.

KS7: Karsten Schmidt

Geboren 1941 in Hamburg
Besuch der Kunstschule Alsterdamm von 1965-69 in Hamburg
Diplomabschluss nach 8 Semester
Nach Beendigung der Ausbbildung als Grafikdesigner in Werbeagenturen tätig, zuletzt als Art Director.
Seit 1982 als freischaffender Künstler tätig

Teilnahme von prämierten Arbeiten an der internationalen „PREMIO DIBUJO JOAN MIRO“
Wettbewerbsteilname Kunst am Bau, BND Berlin.

Erfolgreiche Ausstellung im Norddeutschen Raum, u.a. in der Hamburger Finanzbehörde.